DFBnet und Sidelinq: Deinen Kader in 60 Sekunden importieren
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DFBnet und Sidelinq: Deinen Kader in 60 Sekunden importieren

Jörg Pelka

Ich habe einmal einen Kader von Hand eingetippt. Sechzehn Spieler, Namen, Positionen, Geburtsdaten, Kontaktdaten. Das hat ungefähr eine Stunde gedauert – eine Stunde, in der ich Telefonnummern aus einer WhatsApp-Gruppe rausgekopiert, dreimal korrigiert und zweimal neu eingegeben habe.

Danach habe ich festgestellt, dass ich das nie wieder tun will. Und dann habe ich den DFBnet-Import gebaut.

Was DFBnet ist und warum es relevant ist

Der Deutsche Fußball-Bund betreibt DFBnet – eine Plattform, auf der Spielerdaten, Spielerpässe und Ligazugehörigkeiten verwaltet werden. Fast jeder Amateurfußballverein in Deutschland hat dort einen Zugang. Und damit: einen digitalen Kader, der schon existiert.

Das Problem war lange: Diese Daten lebten in DFBnet – und der Rest der Vereinsorganisation in Excel, WhatsApp und Notizbüchern. Keine Verbindung, kein einfacher Transfer.

Der Import in der Praxis

Sidelinq kann Spieler aus DFBnet importieren. Die Spielberechtigungsliste, die jeder Verein dort hinterlegt hat, lässt sich direkt übernehmen. Das Ergebnis: Statt einer Stunde manueller Eingabe dauert der Kader-Import weniger als eine Minute.

So funktioniert es:

  1. Im DFBnet die Spielberechtigungsliste als Datei exportieren
  2. In Sidelinq unter „Spieler importieren" hochladen
  3. Fertig – alle Spieler sind angelegt

Namen, Geburtsdaten, Positionen: alles automatisch übertragen. Kontaktdaten können danach ergänzt werden – entweder manuell oder indem Eltern und Spieler gebeten werden, ihre Daten selbst zu vervollständigen.

Was der Import nicht löst

Ein Import ist kein Ersatz für echte Kommunikation. Spielerdaten aus DFBnet sind die technische Grundlage – kein Ersatz für das persönliche Gespräch mit Eltern, für die aktualisierten Handynummern, für die individuellen Infos, die kein Datenbankeintrag kennt.

Aber er nimmt die größte Einstiegshürde weg: das leere Eingabefeld, vor dem man 45 Minuten sitzt, bevor irgendetwas in der App steht.

Der beste Zeitpunkt für den Import

Saisonbeginn ist der natürliche Moment. Der Kader wird ohnehin neu zusammengestellt, neue Spieler werden angemeldet, alte verlassen den Verein. Wer dann mit einem sauberen Import in Sidelinq startet, hat die Grundlage für die gesamte Saison gelegt – in unter einer Minute.


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