Spielerprofil: Warum ein Name in der Liste nicht reicht
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Spielerprofil: Warum ein Name in der Liste nicht reicht

Jörg Pelka

Ich hatte einen Spieler, der auf zwei verschiedenen Positionen spielte – je nach Situation. In meinem Kopf war das klar. In Excel-Tabelle stand: „Mittelfeld". Das reichte für die normale Woche. Beim Turnier, als mein Co-Trainer kurzfristig die Aufstellung machen musste, war es eine Lücke.

Spielerprofile klingen nach Vereinsbürokratie. In Wirklichkeit sind sie das Gedächtnis des Trainers – externalisiert.

Was ein Spielerprofil eigentlich enthalten sollte

Die meisten Trainer haben diese Informationen irgendwo – im Kopf, in einer Notiz-App, auf einem Zettel. Das Problem: Sie sind verteilt. Und sie sind nicht zugänglich, wenn man sie braucht.

Ein gutes Spielerprofil enthält:

  • Name, Geburtsdatum, Position
  • Kontaktdaten – und im Jugendfußball: die Eltern
  • Spielerpass-Status – vorhanden, aktuell, für welchen Verein?
  • Besonderheiten – Verletzungen, Einschränkungen, besondere Fähigkeiten
  • Beitragsstatus – wer hat noch offen?

Das klingt nach viel Aufwand. In der Praxis ist es eine einmalige Eingabe – und dann immer da, wenn man es braucht.

Der Spielerpass: längst digital, aber trotzdem oft unklar

Die gute Nachricht: Physische Spielerpässe, die man in einem Ordner mit zum Spiel schleppt, gehören der Vergangenheit an. Der DFB hat das längst digitalisiert – alles läuft über DFBnet. Kein Ordner, kein Suchen, kein „Hat jemand den Pass von Leon gesehen?"

Was Sidelinq dabei ergänzt: Wer seinen Kader per DFBnet-Import einrichtet, bekommt die Passnummer jedes Spielers automatisch ins Profil übertragen. Man sieht auf einen Blick, welcher Spieler welche DFBnet-Passnummer hat – praktisch für den Abgleich vor einem Meisterschaftsspiel und als schnelle Referenz, wenn der Schiedsrichter oder der Staffelwart eine Nummer braucht.

Für das ganze Trainerteam, für die Vertretung, für das nächste Jahr

Ein Spielerprofil in Sidelinq ist nicht nur für eine Person. Es ist für das gesamte Trainerteam zugänglich. Wenn einer der drei Trainer einspringt, hat er sofort alle Infos. Wenn ein neuer Trainer das Team übernimmt, muss er nicht bei null anfangen.

Und auch für die nächste Saison: Ein vollständiger Kader in der App ist ein Headstart von mehreren Stunden manueller Arbeit.

Das Wissen des Trainers, für alle verfügbar

Am Ende geht es nicht um Bürokratie. Es geht darum, dass das Wissen, das einer Person im Kopf ist, auch dann zur Verfügung steht, wenn diese Person nicht da ist. Das ist Teamführung.


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